Questions? +1 (202) 335-3939 Login
Trusted News Since 1995
A service for global professionals · Thursday, September 24, 2020 · 526,926,542 Articles · 3+ Million Readers

Gemeinsamer Brief an den UN-Generalsekretär zur Beendigung von Menschenrechtsverletzungen in Südkorea

Logos der 155 Jugendorganisationen

Mitteilung der Mitsindo Viateur Gruppe

REPUBLIC OF KOREA , August 14, 2020 /EINPresswire.com/ -- Gemeinsamer Brief an den UN-Generalsekretär zur Beendigung von Menschenrechtsverletzungen und religiöser Unterdrückung in Südkorea

Am 10. August sandten 155 Jugendgruppen mit einer Mitgliederanzahl von insgesamt ca. 1 Million aus 62 Ländern einen gemeinsamen Brief an den UN-Generalsekretär António Guterres und diverse UN-Organe, darunter das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) und das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR).

Der gemeinsame Brief enthielt einen Aufruf zur Beendigung der Diskriminierung der Shincheonji-Kirche, einer neuen christlichen Konfession mit Sitz in Südkorea und einer Organisation namens Heavenly Culture, World Peace, Restoration of Light (HWPL), die mit dem Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen verbunden ist.

Der Hauptabsender dieses Briefes, der Direktor und Gründer von FREE WATCH AFGHANISTAN, Mobeenullah Aimaq, erklärte, dass er die Besorgnis der UN über die Verfolgung von Minderheiten und gefährdeten Gruppen sowie Menschenrechtsverletzungen teile, zu denen es weiterhin unter dem Vorwand der Bekämpfung von COVID-19 kommt. Um dieses Problem zu lösen, machte er jungen Menschen auf der ganzen Welt den Vorschlag, einen gemeinsamen Brief zu senden, um an die internationale Gemeinschaft zu appellieren.

Er forderte die koreanische Regierung nachdrücklich dazu auf, die Verfolgung der Shincheonji-Kirche und HWPL in Südkorea einzustellen. Weiter fügte er hinzu: „Die Verfahren gegen die Shincheonji-Kirche und HWPL sollten unverzüglich eingestellt werden, damit der internationale Ruf der Regierung, als Befürworter des Friedens, erhalten bleibt."

In dem Brief berichteten die Verfasser über mehrere Fälle ungerechter Diskriminierungen und Unterdrückungen dieser Organisationen durch die koreanische Regierung und die Medien, und zitieren den UN-Generalsekretärs bezüglich seiner Besorgnis über „unverhältnismäßige Auswirkungen auf bestimmte Gemeinschaften, die Zunahme von Hassreden und Anfeindungen gegenüber besonders gefährdeten Gruppen.“

Dem Bericht zufolge kam es seit Anfang der Pandemie zu über 5.500 Fällen von Menschenrechtsverletzungen gegenüber Mitgliedern der Shincheonji-Kirche. Zu den Fällen zählt unter anderem auch der Tod zweier Frauen unter mysteriösen Umständen. Viele dieser Opfer sind junge Menschen, die nun mit zunehmender Diskriminierung am Arbeitsplatz und in der Schule, mit häuslicher Gewalt und sogar mit Zwangskonvertierungen konfrontiert werden.

Der Brief zeigt auf, dass die Mitglieder der Shincheonji-Kirche ebenfalls Opfer sind, die sich leider mit dem Virus infiziert haben, obwohl sie die Richtlinien der Regierung im Zusammenhang mit der Pandemie befolgt haben.

Darüber hinaus kam es kürzlich zu der beispiellosen Untersuchungshaft des 89-jährigen Vorsitzenden der Shincheonji-Kirche und HWPL, Man Hee Lee. Die Zulassungen dieser beiden Gruppen wurden von der Regierung widerrufen, und sie wurden zum Ziel strenger Steuerfahndungen. Auch weitere Führungspersonen der Organisationen wurden in Untersuchungshaft genommen.

In einer Kolumne der Korea Times mit dem Titel „Kann eine unbeliebte Sekte Gerechtigkeit erwarten?" bezeichnete Michael Breen, der Geschäftsführer von Insight Communications, die aktuellen Untersuchungen der Shincheonji-Kirche als „Hexenjagd“ und erklärte, dass sie aufgrund ihrer Unbeliebtheit ein sicheres Angriffsziel für Politiker und andere sei.

Die Verfasser riefen in ihrem gemeinsamen Brief dazu auf, Menschenrechtsverletzungen sowie soziale und religiöse Unterdrückungen, wie sie in Südkorea vorkommen, zu beenden, um „wirksamere und umfassendere Lösungen für den heutigen Notstand und eine bessere Zukunft" zu schaffen.

Daniel Hoffmann
newscj
+49 1522 5946068
email us here

Powered by EIN Presswire
Distribution channels: Human Rights, International Organizations


EIN Presswire does not exercise editorial control over third-party content provided, uploaded, published, or distributed by users of EIN Presswire. We are a distributor, not a publisher, of 3rd party content. Such content may contain the views, opinions, statements, offers, and other material of the respective users, suppliers, participants, or authors.

Submit your press release